Übung Neuberger 3.11.2014

Durch Wartungsarbeiten an der Gasleitung der Firma Neuberger Gebäudeautomation kam es zu einer Explosion nach der mehrere Arbeiter vermisst wurden sowie eine Lagerhalle in Brand geriet.

 

 

 

Dies war das Szenario welches die Feuerwehr Rothenburg bei ihrer letzten Übung erwartete. 
Nachdem die ersten Kräfte an der Übungsstelle eingetroffen waren, wurden sie bereits von einem panischen Mitarbeiter der Firma Neuberger erwartet der berichtete, 
dass noch drei seiner Kollegen seit der Explosion vermisst wurden. Während sich die Einsatzleitung mit Hilfe der BMZ (Brandmeldezentrale) einen Überblick über die betroffenen Bereiche verschaffte, 
rüsteten sich zwei 3er Trupps von HLF20/16 und LF16/12 mit Atemschutz aus. Parallel dazu startete im zweiten Einsatzabschnitt die Brandbekämpfung an der in Brand geratenen Lagerhalle. 
Dies erfolgte im Außenangriff unter anderem über die DLK23/12 und das TLF20/40-SL. Im ersten Einsatzabschnitt ging derweil der erste Atemschutztrupp zur Personensuche 
in den betroffenen Gebäudeteil vor, hierbei wurde eine Wärmebildkamera zur Suche sowie ein Gasmessgerät zur eigenen Sicherheit des Trupps mitgef ührt. 
Kurz nachdem der Trupp ins Gebäude vorgegangen war konnte die erste Person gefunden und gerettet werden. Als schwierig stellte sich die enorme Größe des Gebäudes heraus, 
so das zeitweise bis zu 9 C-Schlauchlängen verwendet werden mussten. Nachdem der erste Atemschutztrupp sich in den Energiekanal vorgearbeitet hatte konnten, 
mit Unterstützung des zweiten Atemschutztrupps, das Feuer bekämpft und gelöscht sowie die zwei noch vermissten Personen gerettet werden. Die Übung zeigte, 
dass das Zusammenspiel der verschiedenen Fahrzeuge bei der Feuerwehr Rothenburg gut funktioniert, 
außerdem bot das große Gebäude eine hervorragende Möglichkeit die neuen Digitalfunkger äte in einer solchen Umgebung zu testen. 
Die Feuerwehr Rothenburg bedankt sich bei der Firma Neuberger für die Möglichkeit eine solche Übung durchf ühren zu können.

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