Tag der offenen Tür 2012

Über großen Besucherandrang...

...freuten sich die Mitglieder der Feuerwehr beim Tag der offenen Tür, der nach einigen Jahren Pause, am 10.Juni auf
dem Gelände in der Schweinsdorfer Straße stattfand. Um 8 Uhr trafen sich 54 Aktive um die Veranstaltung vorzubereiten.
Nach dem Motto "Aktiv dabeisein", wurden verschiedene Aktivitäten angeboten, bei denen die Besucher selbst Hand anlegen durften.
So wurden die verschiedenen Wasserwerfer ausgestellt, mit denen die Besucher versuchten Eimer umzuspritzen.
Am nächsten Stand hatte die Jugendfeuerwehr einen Löschtrainer aufgebaut, hier wurden mit Feuerlöschern praktisch an einer Gasflamme geübt.

Mit Hilfe einer Kübelspritze konnten Kinder an einem "brennenden Haus" durch ein Fenster spritzen und so die Flammen löschen. Am Infostand der JF gaben die Jugendlichen Auskunft an Interessierte über ihre Arbeit. An der nächsten Station waren drei neue Fahrzeuge zu besichtigen. Da waren das neue HLF 20/16 der Feuerwehr Rothenburg, ein GKW des THW Rothenburg und ein Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Crailsheim mit einem Wechselbehälter-Kran. Das DMF der Feuerwehr Rothenburg zeigte die Beladung, vorrangig das Zelt zur Dekontamination von Personen. Am Mehrzweckfahrzeug konnten sich Besucher für ihre Fahrzeuge sogenannte Rettungskarten ausdrucken lassen. An einem Unfallfahrzeug durften interessierte Besucher mit einem Spreizer und Schneidgerät testen, wie schwer die Arbeit mit den Rettungsgeräten ist. Das Rote Kreuz war mit dem Jugendrotkreuz und der SEG vor Ort, um praktische Tipps und Anleitungen zur Ersten Hilfe zu geben. Unter Mithilfe eines Kettenzuges wurde ein PKW an der Drehleiter aufgehängt. So konnte demonstriert werden, wie die DL als Kran eingesetzt werden kann. In der Fahrzeughalle war ein Stand der Firma Minimax, die Infos zu Feuerlöschern und Rauchmeldern gab, ein Stand der Notfallseelsorge "Aktion Blaulicht" des Landkreises und an einem Stand war die persönliche Schutzausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers ausgestellt. Jeweils um 11:00, 14:30, 16:30 und 17:30 Uhr zeigte die Wehr eine Fettexplosion. Hier wurden 250 Gramm handelsübliches Frittierfett so lange erhitzt, bis es sich selbst entzündete. Der brennende Topf wurde dann mit etwa 100 ml Wasser abgelöscht, was zu einer mehreren Meter hohen Stichflamme führte. Diese Fettexplosion war der Startschuss für einen angenommenen Werkstattbrand mit vermissten Personen. Dazu wurde die Waschhalle mit Disconebel verraucht. Das am Parkplatz wartende HLF bekam über Funk den Einsatzbefehl "Explosion in Werkstatt, Personen vermisst". Daraufhin rückte das HLF samt einer Löschgruppe mit Sondersignal an. Nach der Erkundung durch den Gruppenführer wurde ein Verteiler mit 1 C-Rohr aufgebaut. Der bereits auf der Anfahrt mit Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp ging mit der Wärmebildkamera in die Halle vor. Das besondere daran war, dass mit der Übertragungseinheit der Kamera, die Bilder vom Inneren auf eine Leinwand übertragen wurden. So konnten Besucher den Einsatz mitverfolgen und vergleichen was der Angriffstrupp mit und ohne Kamera sehen kann. Die einzelnen Schritte des Angriffs wurden vom Stadtbrandmeister Torsten Haack über eine Lautsprecheranlage kommentiert. Auch die meisten Funksprüche zwischen Gruppenführer und Angriffstrupp wurden über diese Anlage an die Zuschauer übertragen. Die Bilder auf der Leinwand kommentierte Kreisbrandmeister Rainer Moll. Ein spektakulärer "Einsatz" folgte gegen 15 Uhr als ein Hausmeister in elf Meter Höhe eine Glühbirne an einer Lampe wechseln wollte. Er stürzte ab und blieb in etwa acht Metern Höhe in seinem Sicherungsseil hängen. Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ansbach rückte an. Als erstes wurde ein Sprungretter aufgeblasen und unter die hängende Person gestellt. Gleichzeitig machte sich ein Trupp der Höhenrettung fertig zur Personenrettung. Ein Kamerad stieg die Leiter hoch und ließ sich zum Verunfallten ab, während der zweite Mann ihn sicherte. Nach erfolgter Rettung gab es viel Applaus vom Publikum. Ein Team von ROnAir-TV war vor Ort und stellte einen mehrminütigen Beitrag ins Internet. Zu sehen ist der Film ganz unten im Beitrag. Zum Abschluss des erfolgreichen Tages, wurde noch einmal ein Werkstattbrand angenommen. Die vermisste Person war diesmal ein schwergewichtiger Mann. Nachdem der Atemschutztrupp die vermisste Person gefunden hatte, galt es diesen ins Freie zu bringen. Der Trupp entschied sich, einen in der Werkstatt stehenden Palettenhubwagen zu nutzen um die Person zu retten. Als der Trupp mit dem Hubwagen aus dem Rauch auftauchte, ging eine allgemeine Heiterkeit durch das Publikum.

  • 10.06.2012-002
  • 10.06.2012-003
  • 10.06.2012-011
  • 10.06.2012-012
  • 10.06.2012-013
  • 10.06.2012-015
  • 10.06.2012-016
  • 10.06.2012-017
  • 10.06.2012-025
  • 10.06.2012-045

Simple Image Gallery Extended

zum Seitenanfang