Ferienprogramm 2018

Auch dieses Jahr haben wir wieder im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Rothenburg 11 Jugendlichen einen Einblick hinter die Kulissen der Feuerwehr geben können. Die Jungs und Mädels haben zunächst eine kleine Führung durchs Gerätehaus bekommen. Anschließend wurde ein Feueralarm simuliert, bei dem einige der freiwilligen Feuerwehrmänner und —frauen - wie es auch bei einem echten Alarm passiert, nachdem sie über den Funkmeldeempfänger („Pipser“) alarmiert worden sind - durch die Alarmzufahrt in die Feuerwehr eilen, sich dort die Schutzausrüstung überziehen und dann schnellstmöglich die Feuerwehrfahrzeuge besetzen, um dann mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle zu fahren. Viele der Jugendlichen waren erst einmal verblüfft, dass das Gerätehaus im Normalfall gar nicht besetzt ist, sondern nur dann von Kameraden gewissermaßen gestürmt wird, wenn die Feuerwehr auch tatsächlich alarmiert wird. Und das passiert in Rothenburg rund 140 mal im Jahr.

Anschließend erfolgte eine kleine Fahrzeugkunde, bei der die Jungs und Mädels die Drehleiter sowie das Hilfeleistungslöschfahrzeug genau unter die Lupe nehmen konnten und jedes der zahlreichen Ausrüstungsgegenstände anschauen und anfassen konnten. Hier blieb keine Frage unbeantwortet.

Ein weiteres Highlight war das Absetzen eines realen Notrufs. An dieser Station durften die Schüler über ein präpariertes Telefon die 112 wählen. Am anderen Ende meldete sich dann tatsächlich der „Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst“, welcher von einem unserer freiwilligen Kameraden gespielt wurde. Anhand von Symbolbildern, auf denen Notfälle wie z.B. ein brennendes Haus zu erkennen war, mussten die Kids dem Disponenten dann die standardmäßigen 5 W-Fragen beantworten: WER ruft an, WAS ist passiert, WO ist es passiert, WIE VIELE Verletzte und WARTRN auf Rückfragen. Am Ende gab es natürlich den Appell, das ein Missbrauch des Notrufs strafbar ist und dieser deswegen nur in echten Notfällen gewählt werden darf.

Zeitgleich führte ein Teil der Gruppe einige Experimente durch, bei der zunächst unterschieden werden musste, ob das entsprechende Material brennbar oder nicht brennbar ist. Natürlich wurden die Vermutungen der Kids sofort experimentell überprüft, wobei einige überraschte Blicke in den Augen der Kinder ersichtlich wurden.

Zu guter Letzt konnten die Jugendlichen an einem Löschtrainer selbstständig ein echtes Feuer mit einem Feuerlöscher bekämpfen. Außerdem wurde hier die massive Explosionskraft einer kleinen Haarspraydose gezeigt, wenn diese z.B. in einem in der prallen Sonne geparkten Auto überhitzt.

Natürlich wurde auch die Wasserabgabe der Feuerwehr untersucht, was letztendlich in einer kleinen Wasserschlacht endete, bei dem wahrlich kein T-Shirt trocken blieb.

 

 

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