Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person (Einsatz-Nr. 106)
Zugriffe 2652
|
eingesetzte Kräfte
|
Einsatzbericht
Am Montag Morgen wurden wir um 6:33 Uhr auf die BAB 7 in Fahrtrichtung Ulm zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Ein PKW kam beim Überholvorgang ins Schleudern und prallte gegen den gerade überholten LKW, anschließend schleuderte er zurück auf die Überholspur, wo er mit einem nachfolgenden Fahrzeug kollidierte. Infolge dessen fuhr noch ein drittes Fahrzeug auf die beiden verunglückten Fahrzeuge auf.
Der Fahrer und der Beifahrer des zweiten Fahrzeuges wurde durch den doppelten Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug gerettet werden. Um den Beifahrer schonend aus dem Fahrzeug zu befreien wurde hierzu das Dach mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt. Er wurde anschließend mit dem RTH Christoph 65 in ein Klinikum geflogen.
Auch die Insassen der anderen Fahrzeuge konnten ihre Fahrzeuge selbst verlassen und wurden mit unterschiedlichen Verletzungen mit RTWs in Kliniken transportiert.
Nach ca. 2,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Rothenburg beendet und die Fahrzeuge konnten in die Wache zurückkehren.
(Bericht berichtigt: 2016-11-29 21:00)
Pressebericht vom Fränkischen Anzeiger
Auf der Pfeffertalbrücke der A 7: Kollision löste ganze Kette von Kollisionen aus ROTHENBURG – Drei Verletzte und über 40000 Euro Sachschaden. Das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfall auf der Pfeffertalbrücke der A 7 zwischen den Anschluss-Stellen Rothenburg und Wörnitz.
Kurz nach 6 Uhr hatte auf Hö̈he der Brücke ein 19-Jä̈hriger mit seinem Pkw einen Lkw überholt. Aus bisher noch nicht bekannter Ursache streifte sein Auto dabei den Laster, geriet ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und blieb dann auf der Ü̈berholspur liegen. Kurz nachdem der Fahrer ausgestiegen war, kam ein weiterer Pkw heran und prallte frontal auf das liegengebliebene Fahrzeug. Dieser Pkw war mit zwei Männern besetzt. Der Fahrer ist 29 Jahre alt. Vom Beifahrer war das Alter noch nicht bekannt.
Kurz vor Sonnenaufgang: Großaufgebot an Rettungsfahrzeugen und Helfern auf der Pfeffertalbrücke. Kurz vor Sonnenaufgang: Großaufgebot an Rettungsfahrzeugen und Helfern auf der Pfeffertalbrücke. Auf besagten zweiten Pkw fuhr ein VW-Transporter auf, der ebenfalls mit zwei Mä̈nnern (55 und 30 Jahre alt) besetzt war. Wä̈hrend sich der 19-Jä̈hrige durch den Aufprall an der Mittelschutzplanke nur eine Platzwunde am Kopf zuzog, wurden die beiden Mä̈nner, die im zweiten Wagen auf den stehenden Pkw auffuhren, schwer verletzt. Sie waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Rothenburger Feuerwehr mit der Rettungsschere befreit werden. Der 29-Jä̈hrige Fahrer wurde vom Roten Kreuz ins Rothenburger Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Wü̈rzburg geflogen werden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Der Hubschrauber war direkt auf der Pfeffertalbrücke gelandet und hob auch von dort ab, um den Verletzten ins Krankenhaus zu bringen.
Die beiden Mä̈nner im Transporter blieben unverletzt. Auch der Lkw-Fahrer, dessen Zug nur geringen Schäden aufwies, blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden wird von der Rothenburger Polizei auf ü̈ber 40000 Euro geschä̈tzt. Die A 7 war nach den Kollisionen fü̈r zwei Stunden gesperrt. -ww-
sonstige Informationen
Einsatzbilder
Quelle oder weiterführende Informationen
Fränkischer Anzeiger |